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Simon Lausch (Griechenland)

Simon Lausch arbeitete nach seinem Zivildienst bei der Deutschen Missionsgesellschaft (DMG/ Buchenauerhof bei Sinsheim) vom 02. Juni bis 21. Juli 2009 als Kurzzeit-Missionar in der Arbeit der Missionarin Karin Schutz in Griechenland mit.

Wie kam es zu deinem Kurzeinsatz?

Als ich am Buchenauerhof als Zivildienstleistender arbeitete, habe ich mit einigen Missionaren Kontakt geknüpft. Unter anderem auch mit der Griechenland Missionarin Karin Schutz. Wir hatten ein gutes Gespräch über Griechenland und ihren Einsatz mit all den Aufgaben und Herausforderungen. Als ich ihr sagte, dass ich den Sommer so ziemlich frei hätte lud sie mich auf einen Kurzeinsatz ein. Und so ging ich für sieben Wochen in das sonnige Griechenland.

Was waren deine Aufgaben?

Ich hatte einen sehr schönen und abwechslungsreichen Aufgabenbereich.

Zum Beispiel war einer meiner Aufgabenbereiche, mit einem Team aus den Staaten, all die praktischen Vorbereitungen für die Camps zu treffen. So wurde ich vor Beginn des ersten Camps mit einem Missionar zur Bucht Porto Astro geschickt, um Zelte aufzubauen, verrostete Bote und einen Spielplatz zu richten, Wege und Gelände zu putzen...

Während den Flüchtlingcamps hatte ich die Möglichkeit bei Diskussionsgruppen teilnehmen zu dürfen und so den Flüchtlingen das Wort Gottes weiter zugeben. Damit Frauen auch etwas über das Wort hören konnten, haben wir uns um die Kinderbetreuung gekümmert.

Ich habe aber auch viel im Bereich Sportangebot machen können, wie Volleyballtuniere zu leiten und das Anbieten von Kanuwettrennen, Bogenschießen und Klettern ...

In der Bibelverteilaktion "Operation Joshua" war meine Aufgabe als Fahrer eines Südafrika Teams, in die kleinen Dörfer zu gelangen um dann das Neue Testament zu verteilen. So haben wir es geschafft bis zu 45 000 Neue Testamente in dem Süden der Peleponnes zu verteilen.

Wie erging es dir in Griechenland?

Es war eine sehr wertvolle Zeit für mich, da ich Gott so viele Male erleben durfte, reich gesegnet wurde und selbst ein Segen für viele andere sein konnte. Ich habe dort sehr viele Menschen aus unterschiedlichsten Ländern kennen lernen dürfen. Da ich es liebe neue Leute kennen zu lernen, war es genau das richtige für mich. Als Deutscher ist Griechenland sehr schlecht organisiert, dass drückt sich besonders auch im Straßenverkehr oder der Zeitplanung aus. Da ich selbst auch etwas Spontaner bin, war ich unter vielen gleichgesinnten. Kurz gesagt, es hat mir rund um gut gefallen.

Was war dein schönstes Erlebnis?

Nahe unseres Campingplatzes während Operation Joshua war ein kleiner Berg und die Felsen ragten aus dem Meer. Dort machte ich morgens meine Stille Zeit und habe mich dort absolut frei gefühlt und zudem noch sehr intensive Stunden mit Gott haben können.

Was würdest du neuen Kurzzeitmitarbeitern mit auf den Weg geben?

Seid spontan, denn es nicht sicher, wo ihr die nächste Nacht verbringen werdet. Genießt die Zeit mit den offenen Menschen und das leckere Essen. Doch da Griechenland sehr katholisch orthodox geprägt ist macht euch auf Unfreundlichkeiten gefasst, wenn ihr das Evangelium weiter geben möchtet.

Wie geht es für dich nach deinem Einsatz weiter?

Ich konnte mich auf dem Sola und in einem Jugendmissionseinsatz in Rhade einbringen. Und der nächste Schritt wird der Einstieg in das Lehramtstudium in Heidelberg sein.