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Linda Kreiter (Thailand)

Linda Kreiter arbeitete von August 2008 bis Juli 2009 als Kurzzeit-Missionarin in Phuket mit der Organisation PAIS.

Wie kam es zu deinem Kurzeinsatz?

Mir war klar, dass ich nach dem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr machen wollte, um Erfahrungen zu sammeln, Englisch zu verbessern, Gott anders zu erleben, …Nachdem ich von PAIS erfuhr, habe ich mich beworben und eine Zusage für Thailand bekommen.

Wie erging es dir in Thailand?

Da ich eine andere Kultur um mich herum hatte, nicht nur die thailändische, aber auch eine englische (mein Team bestand überwiegend aus Engländern), und ich eine Arbeit gemacht habe, die ich vorher so nie getan habe, gab es einige Umstellungen. Aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, habe ich mich wohl und wie zu Hause gefühlt. Ich konnte die  Arbeit, das Leben und die Menschen dort genießen.

Was hattest du für Aufgaben?

Grob geht es bei PAIS darum in Schulen zu gehen und dort den Kontakt zu den Schülern aufzunehmen, um sie dann in die Gemeinde einzuladen.
Die Hauptaufgabe meines Teams bestand also darin in internationale und Thai Schulen zu gehen und Angebote wie Sport AGs, Englisch, Theater, Nachhilfe oder Pausenprogramm zu geben.
Aber wir haben auch in einem Kinderheim gearbeitet, wo wir wöchentlich Programm hatten. Aber da wir dort fast jeden Tag waren, ging es mehr darum familiäre Beziehungen aufzubauen.
In der Gemeinde gab es auch Jungschar- und Jugendprogramm, das wir veranstaltet oder bei dem wir mit geholfen haben.
Zu Beginn des Jahres haben wir noch in einem Heim für Mütter mit Aids gearbeitet. In diesem Heim waren wir einmal in der Woche, um mit den Kindern zu basteln, spielen und Blockflöte zu lernen.

Was war dein schönstes Erlebnis?

Ich kann kein schönstes Erlebnis erzählen, aber eine meiner vielen schönen Erinnerungen teilen:
Wie oben erwähnt war ich einmal in der Woche bei den Kids, deren Mütter AIDS haben. Das erste Mal, als ich dort war, war einer der schönsten Abende. Ich wusste nicht genau was mich erwartet, aber als ich durch die Türe getreten bin, kamen die kleinen Kinder auf mich zu gerannt und wollten gleich auf meinen Arm und mit mir spielen. Ich konnte nie wirklich mit ihnen reden, aber die Abende mit diesen Kids waren die besten.

Was würdest du neuen Kurzzeitmitarbeitern mit auf den Weg geben?

Halte die Augen offen für die vielen schönen Kleinigkeiten. Durchhalten wird belohnt.

Was wirst du nach deinem Einsatz machen?

Als nächstes steht für mich ein Studium der Geowissenschaften an.